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Event
22. June at 19:00

AM KÜCHENTISCH: FREIHEIT-FRIEDEN-LEBEN

Die Reihe „Am Küchentisch“ in der Bandfabrik bringt Menschen zusammen, die sich mit der Tagespolitik und der kurzen Verfallszeit von Nachrichten nicht zufrieden geben. Es kommen Themen „auf den Tisch“, die Menschen im Innersten bewegen, und die für die zukünftige Gestaltung unserer (Stadt-)Gesellschaft sowie für unsere Welt von Bedeutung sind.
Das Thema „FREIHEIT-FRIEDEN-LEBEN“ will die politische Katastrophe des Krieges in der Ukraine einmal anders beleuchten, als es aktuell in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Krieg ist immer ein Versagen der Diplomatie. „Am Küchentisch“ soll es zuerst darum gehen, was Menschen in Russland und in der Ukraine verbindet. Vielleicht liegen dahinter Lösungsansätze eines vielschichtigen Konflikts, wo aktuell die politisch Verantwortlichen offenbar nur eine Eskalierung des Krieges zu schüren scheinen.
Gäste am Küchentisch sind Musikerinnen und Musiker aus Russland und der Ukraine, die seit Jahren in Deutschland leben und arbeiten: Regina Lewirt (Pianistin), Michael Lewirt (Cellist), Igor Parfenov (Pianist), Alexander Pankov (Akkordeonist). Sie alle leiden unter der furchtbaren Situation des Krieges. Und sie sind so mutig, einmal freier auch andere Gedanken zu äußern, als es die jeweilige Propaganda Russlands, der Ukraine und des Westens vorgeben. Moderation: Michael Zeller (u.a. Von-der-Heydt-Preis 2008, Andreas-Gryphius-Preis 2011), der nicht nur häufiger in der Ukraine gelebt und als Artist in Residence in Charkiw gearbeitet hat, sondern der in diesem Jahr auch für sein Lebenswerk mit dem Georg Dehio-Buchpreis ausgezeichnet wird. Der Preis wird vom Deutschen Kulturforum östliches Europa e. V. ausgelobt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien alle zwei Jahre verliehen.

Musik: Beitrag der Gäste

Aufgetischt: Borschtsch und Pampuschki aus dem WeltCafé in der CityKirche

Eintritt frei!
Wir bitten herzlich um eine Spende zur Deckung der Kosten.
Eine Voranmeldung per Mail (office@bandfabrik-wuppertal.de) oder per Telefon (0202/6985 1933) wird erbeten.